Das Auflösen von Endlosschleifen bei Lichtarbeitern

Liebe Lichtwesen,

da ich selbst in so einer der hier beschriebenen Endlosschleife hing, bringe ich diesen Text für all jene, die es noch nicht kennen, um sich damit auseinander zu setzen und bedanke mich bei Taygeta fürs Übersetzen und Veröffentlichen auf dem Blog von Transinform, wo regelmäßig sehr aufklärende Texte eingestellt werden : LINK: http://transinformation.net/

Ich wünsche uns viele Erkenntnisse, in Liebe von Charlotte

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Von untwine auf recreatingbalance; übersetzt von Taygeta

Das Matrix-Kontrollsystem auf diesem Planeten ist ein Labyrinth voll von täuschenden Widersprüchen, entwickelt um die Menschen gefangen zu halten. Diese falschen Widersprüche kommen als wunderschön angelegte und großartig formulierte partiellen Wahrheiten daher, kombiniert mit gefährlichen Lügen. Es ist wie ein feines Gourmet-Essen mit etwas Quecksilber und Fluorid darin.

Jeder Aspekt der Gesellschaft ist voll von solchen gefälschten Widersprüchlichkeiten: politische, künstlerische, soziale usw.. Die Lichtarbeiter und spirituellen Bewegungen sind besonders voll davon, weil die Lichtarbeiter ein enormes Potenzial haben – und der effektivste Weg, um sie in Endlosschleifen gefangen zu halten besteht nicht in der Anwendung von Gewalt und offensichtlicher Negativität, denn ‚Starseeds’ (Sternenkinder) sind darauf trainiert worden, damit umzugehen, bevor sie auf diesen Planeten gekommen sind. Stattdessen besteht der beste Weg, sie zu fangen darin ’gut’ zu erscheinen, und sie dabei zu vergiften ohne dass sie es merken.

Sobald wir eine Endlosschleife wirklich erkennen, können wir sie einfach beenden. Also werde ich hier einige auflösen ( = ‚untwine‘):

Schleifen 1

»Schaue Negatives nicht an, gib ihm keine Energie,
du wirst es nur stärker machen und in dein Leben hinein ziehen
«

Diese Schlinge ist besonders erfolgreich gewesen bei den Menschen.

Mehr als 90 % der allgemeinen Bevölkerung auf der Erde hat nie wirklich aufmerksam hingeschaut auf das was eigentlich auf diesem Planeten abläuft, auf das wirkliche Kontrollsystem hinter den Kulissen, einfach weil sie sich dessen nicht gewahr werden. Und hat dies die Kontrollsysteme zum Verschwinden gebracht? Überhaupt nicht, im Gegenteil, es hat sie stärker gemacht.

Wenn morgen eine Mehrheit der Menschen auf dem Planeten erkennen würde was eigentlich vor sich geht, dann wäre das System in wenigen Tagen am Ende. Denn das System ist darauf angewiesen, dass es tatsächlich geheim ist, dass die Menschen es nicht wahrnehmen.

Auf den geistigen / energetischen Ebenen sprechen die wahren Lehren von Bewusstsein.

Wir müssen das wörtlich nehmen und uns buchstäblich alles bewusst machen. Bewusstsein ist Licht und Bewusstsein transformiert Negativität, denn wir sind Schöpfer, wir sind die Quelle, und wenn wir uns etwas bewusst machen, dann beginnt unser freier Wille automatisch daran zu arbeiten und der freie Wille manifestiert die Realität. Aber wir können nicht unseren freien Willen auf Dinge anwenden, deren wir uns nicht bewusst sind, die wir nicht kennen.

Da die Quelle / der Schöpfer nicht etwas ist, das weit weg von uns ist – denn wir sind tatsächlich selbst Schöpfer/Quelle – besteht die Aufgabe unseres freien Willens darin Manifestation der Quelle und des göttlichen Willens in dieser Realität zu sein. Dies kann nur geschehen, wenn wir wirklich bewusst sind. Dies schließt ein, dass wir uns auch der Lösungen bewusst sind.

Schleifen 2

Dies gilt nicht nur auf der planetaren Ebene, sondern auch auf der persönlichen Ebene. Viele Lichtarbeiter haben in ihrem persönlichen Werdegang die Vorstellung angewendet: »Richte deine Aufmerksamkeit nicht auf eine Sache und sie wird sich auflösen«, was ihnen aber sehr schlecht bekam, weil Dinge zu leugnen nur das Bewusstsein, das Licht, fern hält. Wenn du in deinem Haus einen dunklen Raum hast, dann musst du wirklich Licht in diesem Raum bringen. Wenn man in der Psyche eines Menschen einen Raum in der Dunkelheit lässt, dann ist die Energie in diesem Raum vom Bewusstsein/vom Licht/von der Quelle getrennt und wird sich daher auf sinnlose und schädliche Arten verhalten, vor allem weil es viele negative Wesen gibt, die die Kontrolle übernehmen über diese Energien, die von den Leute verneint werden. So müssen wir alle die Realität anerkennen, indem wir bewusst sind und den freien Willen anwenden.

»Wir sollten uns nur auf das Innere konzentrieren.
Dann wird sich alles Weitere ergeben
«

Während ich bekräftige, dass die innere Arbeit ganz zentral und notwendig ist, bin ich nicht einverstanden mit der Auffassung, dass wir nur interne Arbeit leisten sollten, denn dadurch wird eine Trennung oder ein Widerspruch erzeugt. Es ist ebenso wichtig unser Einssein mit der äußeren Welt zu erkennen, denn wir sind nicht in Isolation erschaffen worden. Kein Lebewesen kann aus einem Ökosystems heraus genommen werden und ohne es existieren. Wir sind eins mit unserem Ökosystem (nicht nur jenem unseres Planeten sondern auch dem galaktischen und universalen Ökosystem) und wir müssen daraus, d.h. von außerhalb auch tatsächlich empfangen (können), auf allen Ebenen. Die Trennung zwischen Externem und Internem erzeugt eine Dualität. Die wirkliche Wahrheit ist, dass das Innere und das Äußere eins sind und komplementär, sie beeinflussen sich gegenseitig und es geht in beide Richtungen: externe Ereignisse beeinflussen das Innere genau so wie anders herum. Beide sind in der gleichen Weise Quelle und beide haben einen Zweck.

Schleifen 3

»Dienst für sich selbst / Dienst an anderen«

In dieser Schlinge wird der Dienst für sich selbst als schlecht und der Dienst an anderen als gut angesehen. Auch dies schafft duales Denken, Trennung und Widerspruch zwischen uns selbst und anderen. Die tatsächliche Wahrheit ist wieder, dass wir eins sind mit den Anderen, was bedeutet, dass wenn wir unserem wahren Göttlichen Selbst dienen wir schließlich auch den Anderen dienen, und in gleicher Weise werden wir, wenn wir anderen dienen schließlich auch uns selbst dienen. Selbstheilung ist Dienst an sich selbst, und tatsächlich ist es ein wichtiger Teil der Heilung der Welt. Unser wahres Göttliches Selbst / unser Funke ist rein, und ihm zu dienen bedeutet der Quelle / dem Schöpfer zu dienen, sie sind ein und dasselbe. Das dualistische Denken, das einen Widerspruch zwischen dem Selbst und Anderen sieht, schafft Fallen für die Menschen. Auch wenn diese Art des Denkens mit guten Absichten erfolgt, so ist es doch wichtig, dass unser Bewusstsein durchdrungen wird von einem klaren, nicht-dualistischen Denken, um unerwünschte negative Auswirkungen in unserem Leben zu vermeiden.

»Wann werden die Quelle und die Lichtkräfte endlich kommen und uns retten?
Wir müssen es alles selber tun
«

Dies sind wiederum zwei Seiten derselben Medaille, und sie gehören auch zu einem ähnlichen, dualen Denken wie die vorherigen beiden Schlingen.

Die Wahrheit ist, dass wir alle die Quelle sind, und daher sind wir eins. Und wir alle haben einen einzigartigen Daseinszweck. Also brauchen wir beides: Hilfe empfangen, weil auch andere eine Rolle zu spielen haben, und die Beteiligung von uns selbst, weil auch wir eine Aufgabe haben.

Und natürlich ist da noch eine der größten Schleifen von allen: die Gesetze des Karmas, die ich in diesem früheren Artikel  beschrieben habe.

Ich möchte hier hinzufügen, dass die Gesetze des Karma die energetische Reflexion des auf Schulden basierenden Finanzsystems auf der physischen Ebene sind. Sie sind ein und dasselbe, und sie kommen von den falschen Vorstellungen von Knappheit und Mangel. Im Grunde besagen sie, dass die schlimmen Dinge zurückgezahlt werden müssen und man sich die guten Dinge verdienen muss – was überhaupt nicht wahr ist. Die wahre Natur der Quelle / des Schöpfers ist niemals böse, welcher Art auch immer, sie ist pure Güte, Liebe und Vergebung in unbegrenzter Fülle. Wenn daher eine Verbindung mit der Quelle besteht, dann werden (Auf-) Lösungen frei gegeben werden auch für eine ‚schlechte’ Sache, ohne dass es abverdient oder abbezahlt werden muss und gute Dinge sind immer frei erhältlich. Das ist die tatsächliche Bedeutung der Vergebung: Lösungen und gute Dinge werden Vergeben, in Sinne von gewährt.

Der wichtigste Schlüssel um außerhalb der Endlos-Schleifen zu bleiben ist, verankert zu bleiben, die ganze Zeit über, in den einfachen Grundlagen der Schöpfung, die z. B. sind: Balance (Ausgeglichenheit) und Respekt sowohl gegenüber der Einheit als auch der Einzigartigkeit, wissend, dass das Leben gedacht ist als reine Güte und Harmonie und alles Teil der Quelle ist. Sind wir in diesen Grundhaltungen verankert, dann können wir alles in Frage stellen und aber auch wirkungsvoll unterscheiden – und so können wir unsere Rolle spielen bei der Implementierung des göttlichen Willen in dieser Realität.

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Schleifen 4.

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Quelle: http://transinformation.net/das-aufloesen-von-endlosschleifen-bei-lichtarbeitern/

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Kategorien: Bewusstseinserweiterung | Schlagwörter: | 17 Kommentare

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17 Gedanken zu „Das Auflösen von Endlosschleifen bei Lichtarbeitern

  1. petra

    …also wer intuitiv handelt, braucht solche vorschriften nicht. da wird auch unterteilt in gut und falsch – statt „eins“. dabei ist doch alles eigene wahrnehmung, also was für wahr befunden wird = wahr-nehmen.

    und wer sich mit paradoxen beschäftigt, der weiß, daß oft nicht nur eine mein – ung (MEIN) gilt, denn es gibt die viel-falt – das entfalten in vielem. ist doch alles verschachtelt, damit es überhaupt existieren kann – man muß es entpacken wie eine zip-datei, die ja auch komprimiert ist 😉

    was für den einen in der einen situation als passend und hilfreich erscheint, kann für den anderen hinderlich sein.
    z.b. eine person ist dick und gilt als krank, aber als samurairinger oder als inuit, der es braucht – ist es nicht.

    liebe grüße

    • Nataliya

      Liebe Petra!

      Das hast du schön beschrieben!

      Nach meiner Erkenntnis gibt es kein Recht und keine Wahrheit.

      Es ist nur das was da ist, was geschieht, eine Tatsache.

      Und Jeder be-GREIFT es auf sein eigenes Bewusstheits-Entwicklungs-„Niveau“ (eine bestimmte Stufe, die sich auf einer „vorgestellten“ Skala befindet und mit der man jmdn./etwas bewertet.)

  2. Nataliya

    Liebe Charlotte!

    Vielen Dank, dass du diesen Artikel rausgestellt hast.

    Darin ist beschrieben die Wahrheit meines Herzens. Ich habe Reinkarnations-Therapie gelernt, aber ich konnte es nicht praktizieren, weil mein Herz mit den Karma „Gesetzen“ nicht einverstanden war. Jetzt bin ich darüber froh, dass ich mir treu geblieben bin.

    „…die Gesetze des Karma die energetische Reflexion des auf Schulden basierenden Finanzsystems auf der physischen Ebene sind. Sie sind ein und dasselbe, und sie kommen von den falschen Vorstellungen von Knappheit und Mangel. Im Grunde besagen sie, dass die schlimmen Dinge zurückgezahlt werden müssen und man sich die guten Dinge verdienen muss – was überhaupt nicht wahr ist. Die wahre Natur der Quelle / des Schöpfers ist niemals böse, welcher Art auch immer, sie ist pure Güte, Liebe und Vergebung in unbegrenzter Fülle….“

    • Liebe Nataliya,
      auch mit wurde vor Jahren schon innerlich mitgeteilt, als ich noch keinen Blog hatte, dass es kein Karma gibt, sondern nur Erfahrungen, die wir aus Liebe zur Quelle erleben. Der karmische Rat war eine Erfindung der dunklen Wesenheiten und sie haben dadurch immer wieder Seelen nach dem Tod abgefangen und sie zur erneuten ( Zwangs)inkarnation gezwungen, weshalb viele Angst haben, auf der Erde hängen zu bleiben. Dies ist vorbei und jetzt darf die Erde wieder der schönste Inkarnationsplatz des Kosmos werden, in Liebe von Charlotte

  3. Anna

    Schuld=Schule deine

  4. petra

    liebe nataliya 🙂

    ja, jeder will frei sein und die möglichkeiten nutzen, in den wahrscheinlichkeiten.
    das zauberwort ist toleranz. urteilen verbietet toleranz und immer mehr wissen, daß es das system ist, das intolerant machen soll. oft gibt es auch ein grau, also etwas dazwischen – zwischen schwarz und weiß – denken.

    das mit dem komprimieren gabs auch mal bei transinformation. hat ich mir auch mal ausgedruckt, ich tus mal rein:

    http://transinformation.net/die-merkaba-verstehen-interdimensionales-reisen/

    „““ Oft fühlt man sich, wenn man hier ankommt, wie im Herzen der Schöpfung selbst, denn innerhalb dieser Strukturen ist alles so verfeinert und rein, ursprünglich und makellos, unendlich groß und doch gleichzeitig unglaublich klein. Es herrscht eine tiefe Schwingung der Liebe – und man erlebt eine Rückkehr zu seinem galaktischen Wissen, einem Wiedererwachen zur Tatsache, dass man einst hierher gehörte und dass man schon oft in Träumen hierher gereist ist und sich einfach dieser Tatsache nicht bewusst war. Es ist ein Ort von extremer Kraft – alle Wesen darin benutzen die Energie und leiten sie nach außen in reiner Absicht.

    Menschen die hierher kommen werden sich fühlen, als ob sie ‚gestorben und im Himmel wiedergeboren‘ worden sind. Die Zentren dieser Strukturen enthalten häufig schillernde, zentrale Kerne, wo die Energien der Struktur verstärkt werden, um ein zentrales Wurmloch zur Galaktischen Zentralsonne und zur Quelle selbst zu öffnen. Die gesamte Struktur selbst scheint sich in mehreren Dimensionen entfalten zu können, auf unbeschreiblich vielfältige Weisen, und während man das Innere im Inneren eines Inneren betrachtet und das Aussen des Inneren eines Inneren möchte man zu gerne diese Realitäten verstehen.

    Höhere Dimensionen scheinen eingefaltet und gebunden zu sein in die kleinsten Aspekte der Dimension darunter – um so Formen hervorrufen zu können, die mehr als zwei Seiten haben – jedoch überhaupt keine Seiten haben, wenn man es von der alles vereinigenden Dimension aus betrachtet, in der sie existieren. Solch ein widersprüchliches Paradox löst sich erst auf, wenn man sich innerhalb dieser Dimensionen befindet. Man kann verstehen, wie eine umfassende, hyper-räumliche Realität mehrere und unterschiedliche Realitäten in sich enthalten kann, so wie eine Blase viele verschachtelte Realitäten in sich enthalten kann – getrennt und verschieden, und doch vereinigt im höherdimensionalen Ganzen.

    In dieser bemerkenswerten Entfaltung der dimensionalen Realitäten entdeckt man die unendliche Tiefe des eigenen Bewusstseins. Man sieht nach innen und findet, dass sein ganzes Wesen eingebettet ist in diese bemerkenswerten, dimensionalen Manifestationen. Die Energien des Makrokosmos und Mikrokosmos werden vereinigt im eigenen Wesen auf eine zutiefst komplizierte und wunderbare Weise. Diese Realitäten zu kennen und bewusst wahrzunehmen heißt, das ewige Wesen des Seins zu verstehen, bedeutet zu erkennen, dass es keinen Tod in diesen Dimensionen gibt, und wie man ewig weitergehen kann von einer Ausdrucksform des Seins zur nächsten.

    Der Versuch zu beschreiben, wie diese Strukturen in diese dimensionalen Blasen hinein und hinaus mutieren ist jenseits der Sprache der 3D-Welt und der konzeptionellen Fähigkeiten des 3D-Geistes. Es vollständig zu verstehen würde fast sicher zu einer sofortigen Himmelfahrt, aus dem Körper heraus, führen… „““

    ich hab auch nen beruf gelernt, den ich so nicht mehr tun möchte, verträgt sich nicht mehr mit meinem glauben, wahrnehmung. unds helfersyndrom, also meinen, man kann anderen helfen – das hab ich abgelegt. was ich tu ist meine erfahrung und infos weiterzugeben. jeder hat den eigenen weg.

    • Nataliya

      Liebe Petra!

      Vielen Dank für diesen Link!
      Ich habe schon nach ausführliche Informationen über Merkaba und Kosmische Geometrie gesucht.

      Liebe Grüße
      Nataliya

      • petra

        liebe nataliya,

        dann schau mal bei horst weyrich, er hat viel kostenlose infos auf seinen seiten.
        und bei 8000 lichter kannste dir „die blume des lebens“ mehr als nur anschaun.
        ich tu die nächsten tage mal noch ein paar seitenlinks aus jeanne rulands buch rein.

  5. petra

    und zum thema „wahr-schein-lichkeiten“ hab ich selber gestern nochmals was gelesen, weil ich nochmals nachschaun wollte- was kybernetik bedeutet. und da hatte ich mir letztens einiges runtergeladen. hier ein sehr interessanter aspekt, wie daten komprimiert/gesammelt werden – ja und auch wofür. ist ein vortrag von sascha lobo.

    http://www.fontshop.de/fontblog/ueber-ueberwachung/

    „““ Es handelt sich um einen Artikel von 2010 aus der Wired. Dieser Artikel aus der Wired hat schon ungefähr 3 Jahre vor Snowden darauf hingewiesen, dass die Drohnen, die aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder Südfrankreich losgeschickt werden, Leute töten. Inzwischen weiß man, dass es zwischen 3000 und 4200 Drohnentote gab in den letzten Jahren, weltweit. Schwerpunkte: Afghanistan, Pakistan, Jemen, teilweise Somalia. Also Länder, wo Ihr selten seid …

    Die Überschrift verstört etwas, da steht nämlich: ›No-name Terrorists Now CIA Drone Targets‹. Will sagen: Leute, von denen man nicht den Namen weiß, sind auf einmal Drohnenziele. Moment! Da fliegt also ’ne Drohne los und bringt jemanden um, ohne den Namen zu kennen? Also, ich meine, das Ganze an sich ist schon vergleichsweise pervers, weil man völlig grundrecht- und menschenrechmissachtend losfliegt, ohne Gerichtsurteil oder irgendetwas, nur aufgrund eines Befehls am anderen Ende der Welt jemanden tötet … Schon alleine darüber könnte man diskutieren. Aber dann weiß man noch nicht mal den Namen? Seltsam.

    Wir führen jetzt diese beiden Spuren zusammen, die Spur von Vannevar Bush über Douglas Engelbart, wo die Computerisierung, die Digitalisierung, das Endgerät immer mehr in die Gesellschaft hineingekommen ist, und die Kybernetik.

    …………………….

    Und jetzt kommt die Kybernetik ins Spiel, nämlich die Möglichkeit der Vorhersage wenn man sehr viele Daten hat. Diese Drohenschläge, die über 4000 Leute getötet haben, funktionieren so, dass man als Datenbasis in den meisten Fällen die Simkarte benutzt. Beim Drohnenschlag, wenn man es ganz präzise formuliert, so war zumindest in der jüngeren Vergangenheit, wird also nicht auf einen Menschen losgegangen, sondern auf eine Simkarte. Man hat also versucht, eine Simkarte zu bebomben und dabei gehofft, dass der richtige Mensch drum herum steht. „““

    • Liebe Petra,
      ich danke Dir für all Deine vielen Kommentare, welche Du zur Info hier einstellst und so zu einer Bewusstseinseweiterung beiträgst, alles Liebe von Charlotte

  6. Stonebridge

    Guten Morgen…. 🙂

    Ithihasa, wörtlich: so war es, so war es wirklich
    Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. Juli 2015 um 5:30am
    Blog anzeigen
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    Ithihasa ist eine Schriftgattung. Eine der vier klassischen Schriften, eine der vier orthodoxen Schriften sind die Ithihasas. Ithihasa besteht aus zwei Worten, nämlich Iti – so, und Hasa – war es, war es wirklich. Ithihasa sind also Schriften, die von sich behaupten, so war es wirklich. Ithihasas sind die so genannten Epen. Die zwei wichtigsten Epen sind die Ramayana und die Mahabharata. Im weiteren Sinne gehört auch die Yoga Vasistha zu den Ithihasas. Ithihasas gehören zu den vier Schriftgattungen, zu den vier klassischen Schriftgattungen oder auch orthodoxen Schriftgattungen, das heißt, die werden von allen Hindus als autoritativ angenommen. Da gibt es erstmal Veda, auch Shruti genannt. Das ist das Offenbarte, das sind die Vedas, die von den Rishis enthüllt wurden. Dann gibt es die Smritis, die Smritis sind die Überlieferungen bzw., wo auch die Regeln und die Gepflogenheiten drin stehen. Als drittes gibt es die Puranas. Purana heißt, das, was früher war. Puranas sind die Göttergeschichten, die Geschichten der Inkarnationen Gottes, der Avatare Gottes, der Manifestationen Gottes. Also, man könnte sagen, die Göttersagen, die sind in den Puranas.

    Dann gibt es die Ithihasas und die Ithihasas sind die Epen, in denen Menschen eine besondere Rolle spielen. Zwar gibt es im Ramayana Ithihasa Rama und Sita, die als Avatare, als Inkarnationen von Lakshmi gelten, trotzdem, in dem ursprünglichen Ithihasa der Ramayana, also in der Valmiki Ramayana, dort wird Rama so dargestellt, als ob er gar nicht weiß, dass er Gott ist, Inkarnation Gottes. So kann man durchaus sagen, in der Ramayana wird Rama menschlich dargestellt. So spielen in den Ithihasas Menschen die Hauptrolle, während, in den Puranas spielen Götter die Hauptrolle. Wiederum gibt es Mahabharata. Mahabharata ist die Erzählung eines großen Herrschergeschlechtes, eben den Bharatias oder auch die Bharatas genannt, bezogen auf einen großen Herrscher namens Bharata. Und weil Bharata so großartig war, wurde dann sein Land auch als Bharata oder Bharata Varsha genannt, das war das Land des Bharata. Und Mahabharata ist so die Erzählung von Bharata und seinen Nachkommen, die Erzählung des Landes von Bharata. Und hier spielen wiederum Menschen eine besondere Rolle. Es gibt interessante Unterschiede zwischen der Bhagavatam und der Mahabharata, in beiden kommt Krishna vor. In der Bhagavatam ist klar, Krishna ist eine Inkarnation Gottes, Krishna bewirkt jede Menge Wunder, Krishna kann unendlich viel machen. In der Mahabharata merkt man, dass Krishna irgendwo auch Grenzen zu haben scheint, mindestens wird er so beschrieben. Und dort versucht Krishna sich als Vermittler, und letztlich, es gelingt ihm nicht. Krishna versucht, Frieden zu stiften, es gelingt ihm nicht. Krishna versucht den Kampf zwischen Kauravas und Pandavas positiv zu beeinflussen, er schafft es zwar, dass letztlich die Pandavas gewinnen, aber nicht durch Wunder, sondern letztlich durch Diplomatie, durch Instruktion und auch mal durch persönlichen Einsatz.

    So sind Ithihasas Menschengeschichten. In den Ithihasas wird das Ringen des Menschen um Vollkommenheit beschrieben. In den Ithihasas gibt es jede Menge Dramas. Es gibt Dramas um Sex, um Liebe, um Macht, es gibt Krieg, es gibt Familiengeschichten, Familiendramen, es gibt Freundschaften, es gibt Liebesgeschichten, es gibt alle Emotionen, alles findet man in den Ithihasas. Die Ithihasas beschreiben die Vieldimensionalität des Menschseins. Die Ithihasas beschreiben auch, dass auch große Helden ihre Schwächen haben können, Ithihasas überzeichnen das auch. Manchmal, wenn man hört, wie die großen Helden sich verhalten haben, wird man sagen: „Held? Komisch. Eher Verbrecher.“ Aber andererseits, die scheinbaren Verbrecher, wo man sagen würde, „ja, das Böse“, stellt man fest, die sind zu unglaublicher Großzügigkeit und Uneigennützigkeit auch fähig.

    In den Puranas findet man relativ häufig auch das Konzept des reinen Bösen, obgleich auch der reine Böse ursprünglich ein Deva war, ein Engelswesen, und der auch zum Schluss wieder zurückkommt. Aber in den Ithihasas, und das macht sie so faszinierend, dort sind die scheinbar Bösen auch die Guten. Z.B. gibt es in der Ramayana den Ravana, aber der Ravana war nicht nur ein Asura, also einer, der das Schlechte getan hat, er war auch ein Verehrer Shivas. Und bis heute werden einige Hymnen von Ravana an Shiva zur Verehrung von Shiva rezitiert, und nicht, weil man deshalb als Dämon enden will, sondern weil es eine Verehrung Shivas ist. Oder Duryodhana in der Mahabharata, auch dieser hat sehr gute Eigenschaften. Und die guten Pandavas verhalten sich manchmal auch nicht so gut.

    So sind die Ithihasas faszinierende Darstellungen von menschlichem Handeln, menschlichem Tun. In den Ithihasas erfährst du die ganze menschliche Existenz in all seinem Spektrum. Ithihasas geben auch gute Handlungshinweise. Indem die Helden sich mal richtig, mal falsch verhalten, wirst du gelehrt und du weißt: „Möge ich gut mich verhalten.“ Und du bekommst auch Trost, auch den Helden im Ramayana und in der Mahabharata ist es nicht immer gelungen, sich gut zu verhalten. „Ich bemühe mich. Und so ähnlich, wie Arjuna nicht genau wusste, was er tun sollte, so mag ich das auch nicht wissen. Und so wie Arjuna wende ich mich an Gott, an Krishna oder Gott“ – oder die Göttin oder die göttliche Mutter, wie auch immer du es ausdrücken willst, und sagst, „Oh Gott, nicht mein Wille geschehe, dein Wille geschehe. Zeige mir dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten. Oh Gott, bitte, hilf mir.“ Ithihasa heißt zwar „so war es tatsächlich“, aber ob es wirklich so war, das wissen wir nicht. Es ist auch irrelevant, ob der Mahabharata-Kampf wirklich so stattgefunden hat und ob wirklich Rama eine Armee von Affen und Bären angeführt hat, um dort nach Sri Lanka über eine Brücke aus Bäumen zu kommen, um dort seine Sita zu befreien. Es ist eine Kraft darin, es ist eine spirituelle Kraft darin. Wenn du die Ramayana oder die Mahabharata studierst, fühlst du dich verbunden mit Rama, mit Krishna, du verstehst Menschsein in all seinem Drama und du lernst hoffentlich, ethisch dich zu verhalten, und du bekommst hoffentlich Inspiration für spirituelle Praxis. Ithihasa – die großen Sagen. Ithihasa – heilige Schriften, die zeigen, wie Menschsein ist. Ithihasa, wörtlich „so war es wirklich“.

    – Die Vorträge des Sanskrit Lexikons als Video
    – Die Vorträge des Sanskrit Lexikons als mp3 Audio, auch zum Downloaden
    – Das vollständige Sanskrit Lexikon auf wiki.yoga-vidya.de

    Lieben Gruß

    • petra

      liebe tula, ich hab davon schon im buch „theos reise“ gelesen. er durchreist als kranker junge mit seiner tante orte der religionen. habs nich ganz gelesen. hatte es schon mal hier erwähnt.

      unterm strich – so ohne sprache – wird doch das selbe gemeint. ich hab einen bezug zu den weden, das spür ich. sind alles nur verschiedene wörter/sprachen und meinen das selbe. deswegen konnte ich mit dem begriff veden nie was anfangen.

    • Liebe Tula,
      ich danke Dir für diesen ausführlichen Kommentar, der unser aller Horizont erweitert, in Liebe von Charlotte

  7. gabrielealt

    • Nataliya

      Liebe Gabriele!

      Interessant ist, dass ich gestern einen starken Impuls gehabt habe dieser Film wieder anzuschauen. Habe auch damit angefangen, aber war zu müde. Der enthält sicher Informationen die jetzt für einige wichtig sind.

      Danke dir!

    • danke fürs Einstellen
      Ariadne

  8. gabrielealt

    liebe nataliya,
    ja, er weckt das herz und vertrauen zum ganzen♥

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